Bei den Flammpoliergeräten wird mittels einer Elektrolytflüssigkeit ein Gas erzeugt, das eine Flamme am Ende einer feinen Düse nährt. Kommt die Flamme mit rauen thermoplastischen Oberflächen in Berührung, werden diese zu einer polierten Kante verschmolzen.
Das Gas wird durch die elektrische Spaltung von Wasser in Sauerstoff und Wasserstoff erzeugt. Dieses Gemisch wird anschließend in einer Zerstäuberdüse mit einem brennbaren Gas wie z. B. Methanol, Aceton oder MEK gemischt. Hierdurch werden bestimmte Flammeneigenschaften wie z. B. Form und Temperatur festgelegt (siehe nachstehende Tabelle).
Anschließend wird das Gemisch einem oder zwei Brennern zugeführt, die mit Düsen von 16 bis 30 ausgestattet sind. (Eine Düse mit der Nummer 16 hat einen Durchmesser von 1,10 mm, eine Düse mit der Nummer 30 einen Durchmesser von 0,15 mm). Die einzusetzende Düse wird von der erforderlichen Flammengröße bestimmt.
Eigenschaften der Modelle FP01 & 2:
- Vollautomatisches elektronisches Gasdrucksystem
- Edelstahlbrenner mit Kunststoffgriff, Winkeldüse und Flammenrückschlagsicherung
- 5 Düsengrößen standardmäßig: 18, 20, 22, 23 & 25 (mit 0,80, 0,60, 0,40, 0,35 & 0,25 mm Innendurchmesser)
- Modell FP02 für bis zu 2 Düsen
- Sekundäre Flammenrückschlagsicherung im Gehäuseinnern
- Komplett mit Elektrolytflocken, destilliertem Wasser und Aceton (innerhalb Großbritanniens)
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